Motto der VVN gegen die Verharmlosung rechter Impfgegner*innen

19. Februar 2022

Pressemitteilung zur Werbung für die sogenannten „Montagsspaziergänge“ in der na dann…

14. Februar 2022

11. Februar 2022

Zur Diskussion über die Werbung für die sogenannten „Montagsspaziergänge“ in der „na dann…“

10. Februar 2022

Natürlich darf man die Impfpflicht kritisch sehen. Kritisch sehen darf man aber auch, wenn Teilnehmer*innen der sogenannten „Montagsspaziergänge“ die Shoa relativieren. VVN-Mitglieder haben zum Verhalten der na dann…-Redaktion Stellung bezogen und einen – zugegeben etwas emotionalen – Kommentar geschrieben. Aber man darf seine Meinung ja durchaus emotional äußern…

21. Januar 2022

Redebeiträge zur Kundgebung gegen die Corona-Leugner*innen.

11. Januar 2022

4. Januar 2022

Reden zum „alternativen Volkstrauertag“

20. November 2021

Wir stellen hier den Ablauf und die Redebeiträge zur Verfügung, die am 14. November 2021 auf der Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus in Münster-Hiltrup gehalten wurden:

Ökumenische Gedenkandacht am 14.11.2021 – 15:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Clemens

Vor 80 Jahren: Der Überfall auf die Sowjetunion“
Einstimmung mit Orgelstück
Text: „Was euch durch uns geschah“

Begrüßung und Einführung (Andreas Britzwein, Kath. St.Clemens-Kirche)
Lied: We shall overcome
Text: „Der Vernichtungskrieg vor 80 Jahren und das Lager in Hiltrup“ (Detlev Lorber/ Fokke Bohlsen von der VVN-BdA, Münster):

Lied: Von guten Mächten (von Dietrich Bonhoeffer, 1903-1945)
Bericht: „Wie das Gedenken begann. – Rückblick + Erinnerung an Ulla Knaul“:

Lied: Wir sind die Moorsoldaten
Christlicher Impuls (Pfarrerin Beate Bentrop, Ev. Christus-Kirche):

Lied: Unfriede herrscht auf der Erde
Text: „Vor 80 Jahren – Bezug zu heute“ (Institut für Theologie und Politik, Münster):

Lied: Dona nobis pacem
Verlesen der Namen und Entzünden der Kerzen
Gang zum Friedhof
Niederlegen der Blumen und Kerzen auf den Gräbern
Abschluss mit Vaterunser und Segen

Einladung zur Gedenkandacht und zum Besuch der Gräber

2. November 2021

Am Sonntag, den 14. November 2021 – 15:30h

Ort: (große) St. Clemenskirche, Marktallee, Münster-Hiltrup (Achtung: anderer Ort als bisher!)

Mit Redebeiträgen der Ev. und Kath. Kirchengemeinden in MS-Hiltrup, des Institut für Theologie und Politik (ITP) und der VVN-BdA Münster.

Seit 15 Jahren beteiligt sich die VVN-BdA Münster an einem Gedenken für Zwangsarbeiter*innen in Hiltrup. Die Veranstaltung versteht sich als eine Alternative zum üblichen Volkstrauertagsgedenken.

In der Gedenk-Andacht soll es in diesem Jahr besonders um den 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion gehen. Wir fragen aber auch, wie die Situation bei aktuellen Kriegen ist.
Nach der Andacht wollen wir auf dem alten Friedhof wieder Blumen und Kerzen auf den Gräbern der dort begrabenen Zwangsarbeiter*innen nieder legen.

Grete-Kusber-Platz in Gronau eingeweiht

16. Oktober 2021

Wir geben hier einen leicht gekürzten Artikel von „MünsterTube“ wieder:

Der „Kurdisch-Deutscher Freundschaftskreis“ Münsterland e. V. (KDFK) hatte am 8. Oktober 2021, zu einer offiziellen Einweihungsfeier für den Grete-Kusber-Platz in der Gronauer Morgensternsiedlung eingeladen. Margarete Irmgard (Grete) Kusber war aktive Antifaschistin und Widerstandskämpferin der KPD gegen den Nationalsozialismus. Sie wurde am 1.08.1904 in Berlin geboren und zog 1922 mit ihrer Familie nach Gronau, wo alle in der Morgensternsiedlung wohnten. Sie trat im Jahre 1928 in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) ein. In den Jahren 1933-1936 verrichtete sie mehrmals monatlich Kuriergänge an und über die Deutsch-Niederländische Grenze. Dieser Kurierdienst über die Grenze bedeutete in den 30er Jahren eine ständige Lebensgefahr. Von 1936 bis 1940 war sie in den Niederlanden im Niederländischen Widerstand tätig.

Bereits vor drei Jahren hatte der KDFK unter Federführung des Vorsitzenden Sahin Aydin, mit einem Bürgerantrag an den Rat der Stadt Gronau beantragt, dass eine Straße nach der 1987 in Gronau verstorbenen Grete Kusber benannt werden sollte. Am 17.08.20 hat der Ausschuss für Verkehr, Umwelt, Energie und Tierschutz der Stadt Gronau einstimmig die Benennung eines Platzes in der Morgensternsiedlung nach ihr beschlossen und am 18.11. ist vom Bauamt die entsprechende Tafel aufgestellt worden. Bedingt durch die Corona Pandemie musste die Gedenkveranstaltung verschoben werden.

Zu der gut besuchten Veranstaltung des KDFK Münsterland e.V. in der Morgensternsiedlung, waren auch Gäste aus Münster angereist: Aktivist:innen der DKP Münster, der VVN-BdA Münster, der Friedenskooperative Münster und der DFG–VK Münster. Redner waren: der Bottroper Lokalhistoriker Sahin Aydin (KDFK), Bürgermeister Rainer Doetkotte (CDU) und Ortwin Bickhove-Swiderski, Landesvorstand VVN-BdA e. V. (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten). Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten Vera Kusber (Tochter der Widerstands-Kämpferin Grete Kusber) und Detlef Lorber, VVN-BdA Münster.

Link zu den Videos auf MünsterTube

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