Einladung zur Gedenkandacht und zum Besuch der Gräber

2. November 2021

Am Sonntag, den 14. November 2021 – 15:30h

Ort: (große) St. Clemenskirche, Marktallee, Münster-Hiltrup (Achtung: anderer Ort als bisher!)

Mit Redebeiträgen der Ev. und Kath. Kirchengemeinden in MS-Hiltrup, des Institut für Theologie und Politik (ITP) und der VVN-BdA Münster.

Seit 15 Jahren beteiligt sich die VVN-BdA Münster an einem Gedenken für Zwangsarbeiter*innen in Hiltrup. Die Veranstaltung versteht sich als eine Alternative zum üblichen Volkstrauertagsgedenken.

In der Gedenk-Andacht soll es in diesem Jahr besonders um den 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion gehen. Wir fragen aber auch, wie die Situation bei aktuellen Kriegen ist.
Nach der Andacht wollen wir auf dem alten Friedhof wieder Blumen und Kerzen auf den Gräbern der dort begrabenen Zwangsarbeiter*innen nieder legen.

Grete-Kusber-Platz in Gronau eingeweiht

16. Oktober 2021

Wir geben hier einen leicht gekürzten Artikel von „MünsterTube“ wieder:

Der „Kurdisch-Deutscher Freundschaftskreis“ Münsterland e. V. (KDFK) hatte am 8. Oktober 2021, zu einer offiziellen Einweihungsfeier für den Grete-Kusber-Platz in der Gronauer Morgensternsiedlung eingeladen. Margarete Irmgard (Grete) Kusber war aktive Antifaschistin und Widerstandskämpferin der KPD gegen den Nationalsozialismus. Sie wurde am 1.08.1904 in Berlin geboren und zog 1922 mit ihrer Familie nach Gronau, wo alle in der Morgensternsiedlung wohnten. Sie trat im Jahre 1928 in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) ein. In den Jahren 1933-1936 verrichtete sie mehrmals monatlich Kuriergänge an und über die Deutsch-Niederländische Grenze. Dieser Kurierdienst über die Grenze bedeutete in den 30er Jahren eine ständige Lebensgefahr. Von 1936 bis 1940 war sie in den Niederlanden im Niederländischen Widerstand tätig.

Bereits vor drei Jahren hatte der KDFK unter Federführung des Vorsitzenden Sahin Aydin, mit einem Bürgerantrag an den Rat der Stadt Gronau beantragt, dass eine Straße nach der 1987 in Gronau verstorbenen Grete Kusber benannt werden sollte. Am 17.08.20 hat der Ausschuss für Verkehr, Umwelt, Energie und Tierschutz der Stadt Gronau einstimmig die Benennung eines Platzes in der Morgensternsiedlung nach ihr beschlossen und am 18.11. ist vom Bauamt die entsprechende Tafel aufgestellt worden. Bedingt durch die Corona Pandemie musste die Gedenkveranstaltung verschoben werden.

Zu der gut besuchten Veranstaltung des KDFK Münsterland e.V. in der Morgensternsiedlung, waren auch Gäste aus Münster angereist: Aktivist:innen der DKP Münster, der VVN-BdA Münster, der Friedenskooperative Münster und der DFG–VK Münster. Redner waren: der Bottroper Lokalhistoriker Sahin Aydin (KDFK), Bürgermeister Rainer Doetkotte (CDU) und Ortwin Bickhove-Swiderski, Landesvorstand VVN-BdA e. V. (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten). Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten Vera Kusber (Tochter der Widerstands-Kämpferin Grete Kusber) und Detlef Lorber, VVN-BdA Münster.

Link zu den Videos auf MünsterTube

VVN-BdA NRW auf WDR 5

2. September 2021

Der Link zum Radiobeitrag: Das umstrittene Versammlungsgesetz in NRW

Greven/Münster: Gedenken an die in den Bockholter Bergen von Nazis ermordeten Polen Franciszek Banaś und Wacław Ceglewski

16. August 2021

Hier der Link zum Artikel und Film auf MünsterTube

Gedenkveranstaltung zur Hinrichtung von Franciszek Banaś und Wacław Ceglewski

6. August 2021

Freitag, den 13. August 2021 – 15:00h

Am 14. August 1942 wurden die beiden Polen Franciszek Banaś und Wacław Ceglewski in den Bockholter Bergen bei Greven hingerichtet. Sie gehörten zu den mehreren Millionen im Deutschen Reich während des Zweiten Weltkriegs zwangsweise zur Arbeit eingesetzten Kriegsgefangenen und ausländischen „ZivilarbeiterInnen“.
Die VVN-BdA Münster wird auch in diesem Jahr anlässlich des 79. Jahrestages der Hinrichtung in Zusammenarbeit mit Bündnis 90/Die Grünen (Ortsverband Greven) am Freitag, den 13. August 2021 um 15 Uhr eine Gedenkveranstaltung in den Bockholter Bergen durchführen.

Ort: Gedenkstätte in den Bockholter Bergen, Wanderparkplatz am Schiffahrter Damm (Abzweig Telgte; Fuestruper Str. 4, 48268 Greven)

Zur Geschichte der beiden ermordeten polnischen Zwangsarbeiter siehe die Beiträge von Christoph Leclaire in den vom Stadtarchiv Greven herausgegeben „Grevener Geschichtsblättern“ Nr. 7 u. 8 sowie seinen anlässlich des 75. Jahrestages erschienenen Gedenkbeitrag: https://nrw-archiv.vvn-bda.de/texte/1820_greven.htm

Die Veranstaltung findet unter Corona-Bedingungen statt.

Ehrenpräsidentin Esther Bejarano gestorben

10. Juli 2021

Unsere Ehrenvorsitzende Esther Bejarano  – Überlebende der KZ Auschwitz und Ravenbrück – ist heute, am 10. Juli am frühen Morgen friedlich eingeschlafen. Wir trauern um sie und verdanken ihr sehr viel. Trotz all der schlimmen Dinge, die Esther erleben und erleiden musste, war sie nicht von Hass erfüllt. Sie kämpfte bis zuletzt mit all ihrer Kraft gegen den Faschismus. Wir verlinken hier den Nachruf unseres Bundesverbandes.

Vorgeschmack auf das neue Versammlungsgesetz in NRW

28. Juni 2021

Demo gegen das neue Versammlungsgesetz bekam Auswirkungen schon jetzt zu spüren

Mehr als 6000, überwiegend junge Menschen waren am 26.06. dem Aufruf des Bündnisses „VersammlungsgesetzNRW stoppen!“ nach Düsseldorf gefolgt. Doch schon um 16 Uhr wurde der Zug von der Polizei gestoppt und bekam ihre Repression zu spüren. Wir geben hier einen Brief des Landesverbandes der VVN-BdA an die Landtagsabgeordneten wieder.

Rede zum 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion

23. Juni 2021

Rede von Gerhard Schepper am 21.06.2021 vor dem Stalingrad-Denkmal in Münster zum 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion

Link zur Rede vom 8. Mai 2021 zum Überfall auf die Sowjetunion vor 80 Jahren.

Späte oder verdrängte Erinnerung?

17. Juni 2021

Zum 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion – Erinnerung an die Kriegstoten und Zwangsarbeiter*innen in Münster-Hiltrup

22. Jun 2021 – 16:00 Uhr am Eingang des Alten Friedhofs in MS-Hiltrup (Friedhofstr. 21) = Beginn des Rundgangs zur Erinnerung.

Am 22.6. jährt sich zum 80. Mal der Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion. Die deutschen Soldaten brachten unermessliche Gewalt und unendliches Leid über das Land. Im Zweiten Weltkrieg starben mehr als 27 Millionen Bürger/innen der Sowjetunion. Im offiziellen Gedenken in Deutschland spielt dieses Ereignis allerdings keine sehr prominente Rolle. Noch weniger bekannt ist, dass seit 1943 Tausende Männer, Frauen und Kinder als Zwangsarbeiter/innen nach Deutschland verschleppt wurden-auch nach Hiltrup. Weiter siehe Flyer

In Kooperation mit „Pax Christi“, der St. Clemens -Kirchengemeinde Hiltrup-Amelsbüren und dem „Volksbund“

Deutsche Völkermorde

17. Juni 2021

Am 22. Juni 2021 jährt sich der deutsche Überfall auf die Sowjetunion zum 80. Mal. Zur gleichen Zeit, in der wir dieses verbrecherischen Krieges eines Vernichtungskrieges gedenken, hat die Bundesregierung den deutschen Völkermord vor über 100 Jahren an den Herero und Nama anerkannt. Das sind zwei Seiten ein und der selben Medaille.
Geplante Veranstaltungen am Montag, 21. Juni 2021:
Ab 16.30 Uhr: Kundgebung am Traindenkmal / Ludgeriplatz mit Thomas Siepelmeyer: „Der deutsche Völkermord in Namibia“
18.00 Uhr: Demonstration durch die Innenstadt
18.30 Uhr: Kundgebung am Stalingrad Schandmal / Münzstraße mit Gerhard Schepper: „Die russische Sicht ernst nehmen Bericht über eine Reise nach Russland an Orte , wo mein Vater kämpfte“.
Weitere Infos siehe Veranstaltungs-PDF unten.

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