Die VVN-BdA Münster spricht sich für die Straßenumbenennungen im Osten der Innenstadt aus und unterstützt die Entscheidung der Bezirksvertretung Münster-Mitte. Die Straßen sollten bereits 1947 umbenannt werden, da die Ehrungen für Protagonisten des deutschen Militarismus nach dem verlorenen mörderischen Zweiten Weltkrieg und dem Ende der NS-Diktatur zurückgenommen werden sollten. Der damalige Rat setzte die Umbenennungen nicht um – wie auch die für den damaligen Hindenburgplatz, seit 2012 Schlossplatz.
VVN-BdA für Straßenumbenennungen: Keine Ehrung für NS-Propaganda weiterlesen »Kritischer Rundgang im Admirals-/Marineviertel in Mauritz
16. Januar 2026
Ankündigung, Straßenumbenennung

Vor Ort erklärt Michael Bieber die Geschichte der Straßennamen. Und steht für historische und politische Informationen bereit.
Änderung: Anstelle des Rundgangs am 22.01. findet am selben Abend von 18:30 – 20:30 Uhr im Franz Hitze-Haus eine Info-Veranstaltung statt. Das „Münsteraner Streitgespräch“ widmet sich der Erinnerung durch Straßennamen und historische Orte am aktuellen Beispiel. Eine Anmeldung ist notwendig.
Kritischer Rundgang im Admirals-/Marineviertel in Mauritz weiterlesen »Gedenken für die Zwangsarbeiter*innen in Hiltrup
5. Dezember 2025
Gedenkveranstaltung, Hiltrup, Zwangsarbeiter*innen

Auch in diesem Jahr war die kleine Gedenkandacht am sog. „Volkstrauertag“ in MS-Hiltrup für die Zwangsarbeiter*innen wieder gut besucht. Während der Andacht wurden wieder alle Namen der Zwangsarbeiter*innen verlesen, die die Internierung in Hiltrup nicht überlebt haben.
Anschließend haben wir deren Gräber besucht und dort Rosen und Kerzen abgelegt.
Gedenken für die Zwangsarbeiter*innen in Hiltrup weiterlesen »„Was machen eigentlich die Enkel der Verfolgten?“
24. Oktober 2025
Ankündigung, Gedenkveranstaltung, Hiltrup, Zwangsarbeiter*innen
Zum „Volkstrauertag“ 80 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges
Am 16.11.2025 lädt die VVN-BdA zusammen mit den Kirchengemeinden in Hiltrup zu einer ökumenischen Andacht zum Gedenken an die Zwangsarbeiter*innen ein. Das Thema dieser Andacht lautet „Was machen eigentlich die Enkel der Verfolgten?“ – Da die Zeitzeug*innen des NS immer weniger werden, soll es in dieser Andacht um die nächsten Generationen gehen. Was können die Nachgeborenen dem Geschichtsrevisionismus entgegensetzen? Die Gedenkandacht beginnt um 15:30 Uhr und findet in der Alten St. Clemens-Kirche an der Westfalenstraße statt.
Nach der Andacht wollen wir auf dem alten Friedhof wieder Blumen und Kerzen auf den Gräbern der Zwangsarbeiter*innen niederlegen, die dort begraben liegen.
Münsters Stadtbild bleibt bunt – kein Platz für völkische Rethorik
22. Oktober 2025
Ankündigung, Demonstration, Keinen Meter, Protest

Die Demo beginnt mit Redebeiträgen vor dem Stadthaus 2 und zieht danach vor das Büro der CDU auf der Hammer Straße.
Münsters Stadtbild bleibt bunt – kein Platz für völkische Rethorik weiterlesen »Veranstaltung des EFM
28. August 2025
Ankündigung, EFM, Villa ten Hompel
Das Evangelische Forum Münster bietet von September bis November eine Reihe an Veranstaltungen, darunter:
Mi 24.09., Mittwochsgespräch: Die Shoa im Comic
Mi 22.10., Mittwochsgespräch: NS-Darstellungen in digitalen Spielen
Mi 05.11., Mittwochsgespräch: NS-Täter-Bilder im Kinofilm
Diese Veranstaltungen finden jeweils um 19:00 Uhr in der Villa ten Hompel und online statt.
Veranstaltung des EFM weiterlesen »Interview mit Stefan Querl zu den Straßenumbenennungen
22. August 2025
antenne antifa, Interview, Straßenumbenennung
Die Auseinandersetzung um die Straßenumbenennungen in Münster-Ostviertel hat zuletzt wieder hohe Wellen geschlagen.
Die Bürgerinitiative, die mit fragwürdigen Aussagen Stimmung gemacht und Unterschriften gesammelt hat, hat sich nun auch in den Kommunalwahlkampf ein gemischt. Für uns VVN-BdA ist klar: Die Umbenennung, der nach „Kriegshelden“ benannten Straßen, muss bleiben. Die Marinekommandanten, die wie Admiral Scheer Justizmord unterstützte und am Ende des Ersten Weltkriegs noch Tausende junge Seeleute in den Tod treiben wollte, dürfen das Straßenbild einer demokratischen Stadt nicht länger prägen.
Siehe auch unsere Stellungnahme.
Wir haben dazu Stefan Querl, den Leiter der Forschungs – und Gedenkstätte interviewt. Er wohnt selbst in einer der Straßen, deren Umbenennung von der BV Mitte mit großer Mehrheit beschlossen wurde.
Rosa Luxemburg auf der Bühne: Ein Theaterstück über Menschlichkeit und Gerechtigkeit
22. August 2025

Münster, 15.08.2025 – Der Integrationsrat der Stadt Münster, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Münster und der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Münster (AStA) laden herzlich ein zur Aufführung des Theaterstücks „Rosa! Mensch sein ist vor allem die Hauptsache“ von Gabriele Brüning und Manfred Kerklau. Das Stück, das sich dem Leben und Wirken von Rosa Luxemburg widmet, hebt die universellen Themen von Freiheit, Gerechtigkeit und Achtung der Menschenwürde hervor.
Die Aufführung findet am Freitag, den 5. September, um 19.30 Uhr im Festsaal des Historischen Rathauses in Münster statt und ist barrierearm zugänglich. Sie wird unterstützt und organisiert vom Integrationsrat der Stadt Münster und der VVN-BdA Münster, die sich damit für die Sichtbarkeit von Geschichte einsetzen.
Rosa Luxemburg auf der Bühne: Ein Theaterstück über Menschlichkeit und Gerechtigkeit weiterlesen »VVN-BdA für Straßenumbenennungen: Vorwurf der Geschichtstilgung ist perfide
6. August 2025
Die VVN-BdA Münster spricht sich für die Straßenumbenennungen im Osten der Innenstadt aus und unterstützt die Entscheidung der Bezirksvertretung Münster-Mitte. Die Straßen sollten bereits 1947 umbenannt werden, da die Ehrungen für Protagonisten des deutschen Militarismus nach dem verlorenen mörderischen Zweiten Weltkrieg und dem Ende der NS-Diktatur zurückgenommen werden sollten. Der damalige Rat setzte die Umbenennungen nicht um – wie auch die für den damaligen Hindenburgplatz, seit 2012 Schlossplatz.
VVN-BdA für Straßenumbenennungen: Vorwurf der Geschichtstilgung ist perfide weiterlesen »83. Jahrestag der Hinrichtung von Franciszek Banaś und Wacław Ceglewski
1. August 2025
Franciszek Banaś, Gedenkveranstaltung, Hinrichtung, Kriegsgefangene, Wacław Ceglewski
Sonntag, den 17. August 2025 – 15:00h

Am 14. August 1942 wurden die beiden polnischen Zwangsarbeiter Franciszek Banaś (28) und Wacław Ceglewski (21) in den Bockholter Bergen bei Greven wegen angeblichen „verbotenen Umgangs“ mit einer deutschen Frau von der Gestapo Münster hingerichtet. Wir erinnern an das Geschehen und gedenken der beiden NS-Opfer sowie all der anderen im Münsterland ermordeten ZwangsarbeiterInnen!
83. Jahrestag der Hinrichtung von Franciszek Banaś und Wacław Ceglewski weiterlesen »




