Mai in Münster: VVN-BdA forderte „Tag der Befreiung“ als Feiertag – Gedenken mit Musik am Zwinger
10. Mai 2026
8. Mai, Gedenkveranstaltung, Tag der Befreiung
Mehr als 100 Menschen nahmen an der Kundgebung zum 81. Jahrestag der Befreiung der Welt vom Nazi-Regime (1945) teil. Eingeladen hatte die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/ Bund der Antifaschist*innen (VVN-BDA) Münster.
Shouresh Shakibapour sprach für die Iran-Solidaritätsbewegung. Michael Sturm von mobim, der mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus, thematisierte die Entschädigungspolitik gegenüber den Verfolgten des Naziregimes in der frühen Bundesrepublik. Für die VVN-BDA Münster hoben Lore Hauschild, Patricia Niehaus und Carsten Peters die Bedeutung des 8. Mai hervor. Er sollte endlich zum bundesweiten Feiertag werden. Im Hinblick auf die internationale Zunahme autoritärer und faschistischer Strukturen und Regierungen forderte man die Bekämpfung der Wurzeln des neuen Faschismus.
Das Duo Contraviento begleitete die Kundgebung musikalisch. „Para la guerra nada“ (Für den Krieg nichts) bildete den besonderen Abschluss des Gedenkens.







