ZwangsarbeiterInnen und Bombenopfer

6. Oktober 2012

07.10.2012

A C H T U N G ! – Neuer Termin!

ZwangsarbeiterInnen und Bombenopfer

Wir bieten geführte Radtouren durch Münsters Geschichtsorte an. Schwerpunkte unserer Touren sind die Orte des Krieges und Faschismus‘ in Münster. Wir erinnern an Menschen die verschleppt oder ermordet wurden, aber benennen auch die Täter, geben Quellenhinweise für weitere Forschungen aller Interessierten… und möchten anregen sich mit der örtlichen Geschichte auseinanderzusetzen…

Sonntag, 07. Oktober 2012, 14:00 Uhr

Startpunkt: Am Zwinger, Promenade / Ecke Kanalstraße, Münster

Herzliche Einladung zu einer weiteren Radtour bei der Geschichte „erfahren“ werden kann.

Auch dieses Mal ist eine Strecke von ca. 30 km vorbereitet.

Wegpunkte unter anderen: Bohlweg, Schleuse, Lauheide, Mahnmal Handorf

Sonntag, 07. Oktober 2012, 14:00 Uhr Startpunkt: Am Zwinger, Promenade / Ecke Kanalstraße, Münster Herzliche Einladung zu einer weiteren Radtour bei der Geschichte „erfahren“ werden kann. Auch dieses Mal ist eine Strecke von ca. 30 km vorbereitet. Wegpunkte unter anderen: Bohlweg, Schleuse, Lauheide, Mahnmal Handorf

Nein zu Hindenburg!

15. September 2012

Aufruf zur Teilnahme am Bürgerentscheid

16.09.2012

Gegen Geschichtsrevisionismus und Rechtsextremismus

Nein zu Hindenburg!

Aufruf zur Teilnahme am Bürgerentscheid

Die Bürgerinitiative „Pro Hindenburgplatz“ will mit einem Bürgerentscheid erreichen, dass der „Schlossplatz“ in Münster in „Hindenburgplatz“ umbenannt wird. Das wollen wir verhindern.

Sonntag, 16. September 2012, 08:00 bis 18:00 Uhr

Ort: diverse für den Bürgerentscheid eingerichtete Abstimmungsräume

Wir fordern alle demokratischen BürgerInnen in Münster auf, mit ihrem „Nein“ gegen den „Hindenburgplatz“ den rechtskonservativen bis rechtsextremen Kräften Einhalt zu gebieten und damit auch eine Verhöhnung der verfolgten DemokratInnen in der deutschen Geschichte zu verhindern – sowie deren Einsatz zu ehren!

Weitere Informationen finden Sie auf dieser Hompage auch unter „Artikel“

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Sonntag, 16. September 2012, 08:00 bis 18:00 Uhr Ort: diverse für den Bürgerentscheid eingerichtete Abstimmungsräume Wir fordern alle demokratischen BürgerInnen in Münster auf, mit ihrem „Nein“ gegen den „Hindenburgplatz“ den rechtskonservativen bis rechtsextremen Kräften Einhalt zu gebieten und damit auch eine Verhöhnung der verfolgten DemokratInnen in der deutschen Geschichte zu verhindern – sowie deren Einsatz zu ehren! Weitere Informationen finden Sie auf dieser Hompage auch unter „Artikel“

Nein zu Hindenburg!

geschrieben von Christoph Leclaire

8. September 2012

Mit großer Besorgnis nehmen wir – die VVN/BdA Kreisvereinigung Münster – als antifaschistische und insbesondere als Organisation der Verfolgten des Naziregimes – die Auseinandersetzung um die Umbenennung des Schlossplatzes zum Hindenburgplatz zur Kenntnis. Wir warnen vor der Gefahr, dass durch einen demokratischen Bürgerentscheid ein Gegner der Demokratie erneut durch ein Straßenschild geehrt wird und damit auch die Rechtsextremen weiter gestärkt werden.

Fakt ist: Paul von Hindenburg war ein Antidemokrat, ein Nationalist, ein Militarist sowie Kriegstreiber, ein Menschenfeind, und er war der Steigbügelhalter Adolf Hitlers und somit mitverantwortlich für den deutschen Faschismus! Die erfolgte Umbenennung des Hindenburgplatzes in Schlossplatz war schon lange überfällig (bereits am 06.11.1946 durch den NRW-Innenminister angeordnet) und angesichts aller historischer Fakten sowie politischen Argumente über die Rolle Hindenburgs in der Geschichte absolut richtig und notwendig. Auch durch eine demokratische Abstimmung lassen sich diese Tatsachen nicht negieren!

Den Versuch, die Beibehaltung des Namens „Hindenburgplatz“ als (fortschrittliche) historische Erinnerungskultur zu verkaufen ist absurd und dreist. Die Benennung von Straßen oder Plätzen nach Personen (der Zeitgeschichte) bedeutet immer eine Ehrung derselben, wobei diese Personen damit auch eine Vorbildfunktion erhalten. Heute darf Hindenburg weder geehrt werden noch ein Vorbild sein! Die Namensänderung zum Schlossplatz bedeutete auch keine Tilgung Hindenburgs und seiner Taten aus der Geschichte – im Gegenteil!

Letztendlich stellt aber die Rückkehr zum „Hindenburgplatz“ eine Diffamierung sowohl der Opfer des Nationalsozialismus als auch der verfolgten DemokratInnen im Kaiserreich sowie der Weimarer Republik dar. Diese sind „als Kinder ihrer Zeit“ ein Beleg dafür, dass es schon damals unsere demokratischen Wertmaßstäbe und (Handlungs-)Alternativen gab. Es geht eben nicht einfach „nur“ um ein Namensschild oder einen Bürgerentscheid gegen eine vermeintlich „undemokratische“ Entscheidung des Rates.

Wir fordern alle demokratischen BürgerInnen in Münster auf, mit ihrem „Nein“ gegen den „Hindenburgplatz“ den rechtskonservativen bis rechtsextremen Kräften Einhalt zu gebieten und damit auch eine Verhöhnung der verfolgten DemokratInnen in der deutschen Geschichte zu verhindern – sowie deren Einsatz zu ehren!

Ehre, wem Ehre gebührt (antifa Nov.-Dez. 2012) (211 KB / 1 S.)

Kein Hindenburplatz in Münster!

7. September 2012

Zitat aus Wikipedia:“…In den daran anschließenden Teilen seines Testamentes begründet Hindenburg sein politisches Handeln bis in das Jahr 1934. Abschließend lässt Hindenburg in dem Schriftstück keine Zweifel, dass er sein Lebenswerk zu diesem Zeitpunkt in guten Händen weiß – in den Händen des von ihm vor einem Jahr ernannten Reichskanzlers Adolf Hitler: „Ich danke der Vorsehung“, schreibt Hindenburg…“

Fortsetzung des Zitates aus Wikipedia:

„Ich danke der Vorsehung“, schreibt Hindenburg…“„daß sie mich an meinem Lebensabend die Stunde der Wiedererstarkung (des deutschen Volkes) hat erleben lassen. Ich danke all denen, die in selbstloser Vaterlandsliebe an dem Werk des Wiederaufstiegs mitgearbeitet haben. Mein Kanzler Adolf Hitler und seine Bewegung haben zu dem großen Ziele, das deutsche Volk über alle Standes- und Klassenunterschiede zur inneren Einheit zusammenzufassen, einen entscheidenden Schritt von historischer Tragweite getan. Ich weiß, daß vieles noch zu tun bleibt, und ich wünsche von Herzen, daß hinter dem Akt der nationalen Erhebung und des völkischen Zusammenschlusses der Akt der Versöhnung stehe, der das ganze deutsche Vaterland umfaßt. Ich scheide von meinem deutschen Volk in der festen Hoffnung, daß das, was ich im Jahre 1919 ersehnte und was in langsamer Reife zu dem 30. Januar 1933 führte, zu voller Erfüllung und Vollendung der geschichtlichen Sendung unseres Volkes reifen wird.“ „

Lange hatte eine Kommission, bestehend aus allen Ratsparteien und zwei Historikern recherchiert. Die teilweise neuen Informationen brachten zu Tage, dass Paul Hindenburg nicht nur Steigbügelhalter Adolf Hitlers war. Er unterstütze die Nazis, als sie ihr rassistisches und menschenverachtendes Gesicht schon deutlich gezeigt hatten (s.o.). Der Rat der Stadt war daraufhin am 21.03.2012 der Empfehlung der Kommission gefolgt und hatte den Hindenburgplatz in Schlossplatz umbenannt. Viele MünsteranerInnen wollen aber den Hindenburgplatz zurück!

Viele ernüchternde Informationen über Hindenburg hat die Kommission auf folgender Homepage zusammen gestellt:

Trotzdem hat die Bürgerinitiative „Pro Hindenburgplatz“ eine erschreckend große Lobby in Münster.

Die VVN-BdA Münster unterstützt die Initiative „Pro Schlossplatz“ ==> http://schlossplatz-ms.de/

Zusätzlich bringen wir hier einen leicht gekürzten Redebeitrag unseres Genossen Carsten Peters:

Rückbenennung des Schlossplatzes, Redebeitrag von Carsten Peters in der Ratssitzung am 27.06.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

…Die Neubenennung des Platzes in „Hindenburgplatz“ stellt trotz anderslautender Darstellungen natürlich eine Ehrung des ehemaligen Reichspräsidenten dar. Eines Staatsmannes, der eben nicht „als Person ein paar Fehler“ hatte – so ein BI-Sprecher – sondern der der Aufgabe seines Wählerauftrages nicht nachgekommen ist: Nämlich die Weimarer Verfassung zu schützen. Ja, es stimmt: SPD und ADGB riefen zu seiner Wahl auf, weil sie glaubten Schlimmeres verhindern zu können und auch weil sie glaubten, dass Hindenburg Schlimmeres verhindern würde.

So kam es jedoch nicht: In den ersten Wochen der NS-Diktatur wurde erst der Rechtsstaat und dann die Demokratie abgeschafft. SPD und Gewerkschaften wurden gewaltsam aufgelöst, ihre Mitglieder verfolgt, verhaftet gefoltert. Auch hier in Münster. Viele starben in Haft. Hindenburg unterstützte dies aktiv. Und auch die Morde vom 30.06. und 1.7.1934 wurden von Hindenburg nicht nur gedeckt, sondern unterstützt. Welche Morde? Die des sog. „Röhm-Putsches“, der Begriff zeigt, dass sich zumindest sprachlich die NS-Diktion bis heute gehalten hat und letztlich verschleiert, dass es sich um kaltblütigen staatlichen Mord handelte.

Die Befürworter des „Hindenburgplatzes“ kommen, ob sie wollen oder nicht, um eine positive Bezugnahme auf die Person Paul von Hindenburg nicht herum. Und diese positive Bezugnahme – und dies haben nicht erst neue Forschungsergebnisse belegt – ist falsch. Daher werden wir dafür werben, dass der Schlossplatz Schlossplatz bleibt. Wir nehmen die Herausforderung ausdrücklich an und werben für den Erhalt des Schlossplatzes.

Wem es um eine Erinnerung an den Namen „Hindenburgplatz“ geht, sollte wissen, dass ohnehin eine Hinweistafel am Schlossplatz aufgestellt wird, die über die Geschichte des Platzes informiert. Übrigens: Auch nach 1927, als der Neuplatz in Hindenburgplatz umbenannt wurde, nannten viele, im Übrigen katholische Münsteranerinnen und Münsteraner den Platz weiterhin Neuplatz – weil sie mit dem Namen Hindenburg und der damit verbundenen politischen Aussage nicht einverstanden waren.

Geschichte wird auch nicht einfach „ausgelöscht“ – dies ist gar nicht möglich. Geschichte und Erinnerung leben weiter und wirken fort. Jede Generation findet daher zu dem Vergangenen eine eigene Sicht auf die Dinge – dies ist Teil der Selbstvergewisserung und den Zugang zur Geschichte einer jeden Generation. Die Geschichte bleibt die „Lehrerin des Lebens“.

Und das gestern oder vorgestern noch gar nicht so weit weg ist, belegt der Nazi-Aufmarsch vom 3.März in unserer Stadt und die dort skandierten Reden und Parolen der Neo-Nazis.

Die Grünen unterstützen die Bürgerinitiative pro Schlossplatz, wir werben dafür, dass dies bei dem anstehenden Bürgerentscheid auch die Mehrheit der Münsteranerinnen und Münsteraner tut. Also, an die Arbeit!

Weitere Infos unter ==> http://schlossplatz-ms.de/

Siehe auch den Artikel vom 29.10.2011 auf dieser Hompage.

Artikel „Ehre, wem Ehre gebührt?“ aus der ANTIFA Nov./Dez.2012 zu diesem Thema (211 KB / 1 S.)

Flugzeugfabrik und Hiltruper Arbeitslager…

1. September 2012

Münster: eine Friedensstadt??

02.09.2012

Flugzeugfabrik und Hiltruper Arbeitslager…

Münster: eine Friedensstadt??

Wir bieten geführte Radtouren durch Münsters Geschichtsorte an. Schwerpunkte unserer Touren sind die Orte des Krieges und Faschismus‘ in Münster. Wir erinnern an Menschen die verschleppt oder ermordet wurden, aber benennen auch die Täter, geben Quellenhinweise für weitere Forschungen aller Interessierten… und möchten anregen sich mit der örtlichen Geschichte auseinanderzusetzen…

Sonntag, 02. September 2012, 14:00 Uhr

Startpunkt: Am Zwinger, Promenade/Ecke Kanalstraße, Münster

Herzliche Einladung zu einer weiteren Radtour bei der Geschichte „erfahren“ werden kann.

Diesmal ist eine Strecke von ca. 30 km vorbereitet.

Wegpunkte unter anderen: Dahlweg, Loddenheide, Berg Fidel/alte Rennbahn, Hiltrup Waldpark

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Sonntag, 02. September 2012, 14:00 Uhr Startpunkt: Am Zwinger, Promenade/Ecke Kanalstraße, Münster Herzliche Einladung zu einer weiteren Radtour bei der Geschichte „erfahren“ werden kann. Diesmal ist eine Strecke von ca. 30 km vorbereitet. Wegpunkte unter anderen: Dahlweg, Loddenheide, Berg Fidel/alte Rennbahn, Hiltrup Waldpark

ALERTA! Aufruf zum Protest am 1.09.

31. August 2012

Bundesweites Antifa-Camp in Dortmund (BAD) geplant

01.09.2012

QUERSTELLEN: Gegen Nazis in Dortmund

ALERTA! Aufruf zum Protest am 1.09.

Bundesweites Antifa-Camp in Dortmund (BAD) geplant

Wieder haben die Dortmunder Nazis dazu aufgerufen, am 1. September, dem Antikriegstag, nach Dortmund zu kommen. Seit mehreren Jahren versuchen sie immer wieder aufs Neue den Menschen einzureden, sie würden gegen Krieg und für den Frieden einstehen. Aber wir kennen die Verbrechen der Nazis und die Traditionen in der auch die sogenannten „Autonomen“ Nationalisten heute noch stehen: Der Antikriegstag erinnert an den Überfall Deutschlands auf Polen und damit an den Beginn des Zweiten Weltkriegs.

Samstag, 01. September 2012, den ganzen Tag über

Hauptbahnhof Dortmund

Wir rufen dazu auf, am 1. September 2012 den Naziaufmarsch in Dortmund zu blockieren und die Straßen zu besetzen! Wir akzeptieren dabei keine Absperrungen, die unseren legitimen Protest einschränken. Die räumliche und zeitliche Ausdehnung der Besetzung machen wir von den gegebenen Umständen und den kommenden Entwicklungen abhängig. Von unseren Aktionen wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir solidarisieren uns mit allen, die dieses Ziel mit uns teilen und der Kriegspropaganda an diesem Tag eine klare Absage erteilen.

Wir bringen hier die ungekürzten Aufrufe der Bündnisse „Alerta!“ und „Dortmund stellt sich quer“ .

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Samstag, 01. September 2012, den ganzen Tag über Hauptbahnhof Dortmund Wir rufen dazu auf, am 1. September 2012 den Naziaufmarsch in Dortmund zu blockieren und die Straßen zu besetzen! Wir akzeptieren dabei keine Absperrungen, die unseren legitimen Protest einschränken. Die räumliche und zeitliche Ausdehnung der Besetzung machen wir von den gegebenen Umständen und den kommenden Entwicklungen abhängig. Von unseren Aktionen wird dabei keine Eskalation ausgehen. Wir solidarisieren uns mit allen, die dieses Ziel mit uns teilen und der Kriegspropaganda an diesem Tag eine klare Absage erteilen. Wir bringen hier die ungekürzten Aufrufe der Bündnisse „Alerta!“ und „Dortmund stellt sich quer“ .

Naziaufmarsch in Bad Nenndorf blockieren

3. August 2012

Demo, Kundgebungen und Blockaden

04.08.2012

Naziaufmarsch in Bad Nenndorf blockieren

Demo, Kundgebungen und Blockaden

In den Jah­ren seit 2006 hat sich der Auf­marsch um das Winck­ler­bad in Bad Nenn­dorf zu Nord­deutsch­lands größ­tem Na­zi­auf­marsch ent­wi­ckelt. Der Auf­marsch von so­ge­nann­ten „Frei­en Kräf­ten“ aus dem gan­zen Bun­des­ge­biet ist für die Neo­na­zis ein Er­satz­ter­min für die 2006 ver­bo­te­nen Ru­dolf-Heß-Ge­denk­mär­sche in Wun­sie­del. Damit ist Bad Nenn­dorf für die fa­schis­ti­sche Szene einer der letz­ten re­gel­mä­ßi­gen Ter­mi­ne, an denen sie öf­fent­lich di­rek­ten Bezug auf das his­to­ri­sche, fa­schis­ti­sche Deutsch­land neh­men kann.

Samstag, 04. August 2012, 10:00 Uhr

Bahnhof Bad Nenndorf

Nach sechs Jah­ren der Pro­tes­te will die In­itia­ti­ve „Kein Na­zi­auf­marsch in Bad Nenn­dorf“, die­ses Jahr mit un­se­rer brei­ten Mas­sen­mo­bi­li­sie­rung den … Aufmarsch kon­kret und real ver­hin­dern und so den An­fangs­punkt für das Ende der wie­der­keh­ren­den „Trau­er­mär­sche“ mar­kie­ren. Das Mit­tel dazu ist das der Mas­sen­blo­cka­den als Akt des zi­vi­len Un­ge­hor­sams auf der Stre­cke der Neo­na­zis…

Text: ALM Münster / Weitere Infos: http://badnenndorf-blockieren.mobi/

Samstag, 04. August 2012, 10:00 Uhr Bahnhof Bad Nenndorf Nach sechs Jah­ren der Pro­tes­te will die In­itia­ti­ve „Kein Na­zi­auf­marsch in Bad Nenn­dorf“, die­ses Jahr mit un­se­rer brei­ten Mas­sen­mo­bi­li­sie­rung den … Aufmarsch kon­kret und real ver­hin­dern und so den An­fangs­punkt für das Ende der wie­der­keh­ren­den „Trau­er­mär­sche“ mar­kie­ren. Das Mit­tel dazu ist das der Mas­sen­blo­cka­den als Akt des zi­vi­len Un­ge­hor­sams auf der Stre­cke der Neo­na­zis… Text: ALM Münster / Weitere Infos: http://badnenndorf-blockieren.mobi/

850 gegen 8,5

19. Juli 2012

Die NPD hatte für den 20. Juli eine Kundgebung auf dem Bremer Platz mit etwa 15-20 Leuten angemeldet. Dort versuchten um 16:00 Uhr mehrere Vertreter der Bundesführung der Partei zu sprechen.Die schätzungsweise 8,5 Hansels der NPD trafen aber auf 100-fachen Widerstand der Antifaschist*innen. Die NPD-Reden gingen im lautstarken Gegenprotest und im Tomaten- und Eier-Regen unter…


850 zu…

8,5

Die Aufmerksamkeit gilt den Eiern.

Abfahrt der Münsterländer Nasen

In kürzester Zeit hatte das „Keinen-Meter-Bündnis“ über 850 Menschen mobilisiert, die in vielfältiger Weise ihren Protest zum Ausdruck brachten und den NPD-Auftritt zur Farce machten. Hier eine kleine Foto-Galerie, beginnend mit der Ankunft der Nasen:

lauter Protest gegen NPD-Kundgebung auf dem Bremer Platz !!

19. Juli 2012

20.07.2012

lauter Protest gegen NPD-Kundgebung auf dem Bremer Platz !!

Die NPD hat für den 20. Juli eine Kundgebung auf dem Bremer Platz mit etwa 15-20 Leuten angemeldet. Dort sollen um 16:00 Uhr mehrere Vertreter*innen der Bundesführung der Partei sprechen. Die NPD tourt seit einigen Tagen durch die Republik. Mit Hilfe eines mit Parolen beklebten LKW sollen bis zum 11. August nach Parteiangaben 52 Städte angefahren werden, am Donnerstag will die NPD u.a. nach Osnabrück kommen.

Die Kundgebung in Münster wurde bis vor Kurzem seitens der NPD geheim gehalten. Auch die Polizei hat erst auf Nachfrage die Anmeldung bestätigt.

Freitag, 20. Juli 2012, 16.00 Uhr

Protest am Bremer Platz

Durch die Geheimhaltung hofft die NPD auf möglichst wenig Gegenproteste. Diesen Gefallen werden wir den Neonazis aber nicht tun. Wir rufen zu lautstarkem Protest auf dem Bremer Platz auf.

ACHTUNG: NPD-Kundgebung ist nicht mehr am Prinzipalmarkt sondern am Bremer Platz!

Informiert euch in den nächsten Tagen über mögliche Änderungen.

Bereitet antifaschistische Proteste vor! Keinen Meter den Nazis in Münster!

Checkt auch: twitter.com/antifalinkems

Freitag, 20. Juli 2012, 16.00 Uhr Protest am Bremer Platz Durch die Geheimhaltung hofft die NPD auf möglichst wenig Gegenproteste. Diesen Gefallen werden wir den Neonazis aber nicht tun. Wir rufen zu lautstarkem Protest auf dem Bremer Platz auf. ACHTUNG: NPD-Kundgebung ist nicht mehr am Prinzipalmarkt sondern am Bremer Platz! Informiert euch in den nächsten Tagen über mögliche Änderungen. Bereitet antifaschistische Proteste vor! Keinen Meter den Nazis in Münster! Checkt auch: twitter.com/antifalinkems

Als jedeR MünsteranerIn eineN KriegsgefangeneN hatte…

14. Juli 2012

Wer seine Geschichte nicht kennt… sollte sie „erfahren“…

15.07.2012

Als jedeR MünsteranerIn eineN KriegsgefangeneN hatte…

Wer seine Geschichte nicht kennt… sollte sie „erfahren“…

Wir bieten geführte Radtouren durch Münsters Geschichtsorte an. Schwerpunkte unserer Touren sind die Orte des Krieges und Faschismus‘ in Münster. Wir erinnern an Menschen die verschleppt oder ermordet wurden, aber benennen auch die Täter, geben Quellenhinweise für weitere Forschungen aller Interessierten… und möchten anregen sich mit der örtlichen Geschichte auseinanderzusetzen…

Sonntag, 15. Juli 2012, 14:00 Uhr

Treffpunkt: Am Zwinger, Promenade/Ecke Kanalstraße, Münster

Start ist am Zwinger, in dem zu Ende des Hitler-Faschismus Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter hingerichtet wurden.

Die Radtour ist insgesamt ca. 18 km lang. JedeR ist herzlich eingeladen!

Wegpunkte (u.a.): Haus Spital, Hautklinik, York-Kaserne.

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Sonntag, 15. Juli 2012, 14:00 Uhr Treffpunkt: Am Zwinger, Promenade/Ecke Kanalstraße, Münster Start ist am Zwinger, in dem zu Ende des Hitler-Faschismus Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter hingerichtet wurden. Die Radtour ist insgesamt ca. 18 km lang. JedeR ist herzlich eingeladen! Wegpunkte (u.a.): Haus Spital, Hautklinik, York-Kaserne.

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